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Eine betörend schöne Küstenlandschaft mit dem aufregendsten Steilufer des gesamten italienischen Mittelmeers. 40 km extreme Steilküste zwischen Sorrent und Salerno ...


Meinen Reisebericht finden Sie direkt im Anschluß.
Die Fotos dazu finden Sie etwas weiter unten oder wenn Sie direkt » hier klicken.



(Samstag, 02.07.2005) – Amalfi - Küste

Tja, Samstag an die Amalfi-Küste, es gibt Touren, die macht man eher an einem anderen Wochentag, als unbedingt Samstags oder Sonntags. Am Wochenende ist es voll, noch voller als sonst, und Parkplätze kann man mit der Stecknadel suchen.

Nun ja, als Samstags entlang der Amalfi-Küste. Positano war ein einziger großer Parkplatz, es ging nur noch im Schritttempo, wenn überhaupt, vorwärts. Ich war froh, als ich weiter Richtung Amalfi kam. Die Strecke unterwegs war wunderschön, jede Kurve bot einen neuen, interessanten Blick. Langsames Fahren war sozusagen „Pflicht“, um nichts zu verpassen.

Als Stopp hatte ich mir Amalfi ausgesucht. Den Wagen konnte ich gegen eine saftige Parkgebühr an der Hafenmole lassen (die Gemeinde hatte sogar Parkscheine mit Bar-Code, die Parkgebühren scheinen eine Menge für ein ultra-modernes Parksystem einzubringen ...). Der Ort versöhnte mich mit dem Wochenende. Der Stadtkern war schön, der Dom an der Dompiazza imposant.

Amalfi ist der geografische Mittelpunkt und das pulsierende Herz der Amalfi-Küste. Wie ein zu groß geratenes Tortenstück steckt der Ferienort im Mündungstrichter eines tiefen Tals. Amalfi war nach den vielen kleinen Orten, durch die ich gefahren bin, überraschend städtisch und wird in seinem Ortskern von mehrstöckigen Palazzi geprägt. Viele kleine Gassen und Gässchen laden zum Streifzug ein.

Die Küstenstrasse neigte sich hier sogar bis zur Uferlinie und öffnet den Platz für einen richtigen Hafen und sogar einen Badeplatz. Schöne Cafes und Restaurants säumen die Uferstrasse. Ausflugsboote boten Fahrten entlang der Küste zur Grotta della Smeraldo an.

Da das Wetter Klar und sonnig war, buchte ich eine der Fahrten bis zur Grotte. Die Fahrt hin und zurück entlang der Küste war sehr abwechselungsreich, die Grotte, die einen extra Eintritt kostete, kann man sich eigentlich schenken. Der Lichtfleck, der durch einen unterirdischen Tunnel fällt und die Größe der Hölle sind nicht unbedingt weltbewegend.

Wieder zurück an Land, entschied ich mich in Anbetracht des vorgeschrittenen Nachmittages hoch nach Ravello zu fahren. Küste hatte ich jetzt erst mal genug gesehen, ich wollte ein wenig hoch in die Berge. Ravello liegt 350 m über dem Meer auf einem Logenplatz oberhalb der Küstenlinie. Von der Nordseite des Ortes geht der Blick weit über die Amalfitanische Küste und den Golf von Salerno. Die Orte Minori und Maiori liegen einem zu Füssen und in der Ferne konnte ich bis nach Salerno schauen.

Gestern am Freitag hatte das Ravello Festival begonnen, dass bis 18. September gehen sollte. Gerne hätte ich in der Burganlage dem heutigen klassischen Konzert gelauscht. Die noch zu erhaltenden Karten sprengten allerdings „etwas“ mein Urlaubsbudget. Stattdessen genoss ich es nach einem Ortsrundgang ein Getränk und ein leckeres Stück Kuchen an der Piazza Vescovado zu nehmen. Das war besser als jedes Theaterstück. Der Tea Room „Domingo” ersetzte jeden Logenplatz. Es gab Hochzeiten in der gegenüberliegenden Kirche zu sehen, das Lichtspiel in den Bäumen, Buffets für die Hochzeitsgesellschaften, Familienpalaver, es konnte mir einfach nicht langweilig werden.

Der Ort selber war klein und übersichtlich, die Aussicht war fantastisch, einige Hotels wahrscheinlich auch – wenn ich das entsprechende Kleingeld gehabt hätte - . Alles in allem in schöner Abschluß für einen abwechselungsreichen Tag.




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Positano

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Amalfi

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Ravello

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